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projekte: naturschutz und landwirtschaft

moderner naturschutz wird nicht mehr mit der käseglocke betrieben und punktet durch hohe kooperationsbereitschaft.

 

fortschrittliche landwirtschaft zeichnet sich durch ihre zukunftsfähigkeit aus (das schließt auch naturverträglichkeit mit ein)

 

der ehrliche touristiker im ländlichen gebiet kann nicht leugnen, dass landwirte und naturschützer seine existenzgrundlage sichern.

 

wanderschäferei

ziel der "wanderschäferei naturpark mühlviertel" war es,  die stetig voranschreitende verwaldung in der region aufzuhalten und die nur schwer zu bewirtschaftenden „grenzertragsflächen" offen zu halten. im frühjahr 2007 wurde nach mehrjähriger vorbereitung die umsetzung des projektes gestartet. in ganz österreich aber auch im angrenzenden ausland (z.b. italien) wurde viel über die 300 juraschafe berichtet und das projektkonzept bejubelt. leider brachte regionale mißgunst schlußendlich das pilotprojekt wieder zu fall.

stubengespräche

im jahr 2006 führte ich in den naturparkgemeinden allerheiligen, bad zell und st. thomas am blasenstein gespräche und diskussionen durch, um gemeinsam mit der bevölkerung ideen und anregungen für neue projekte zu entwickeln. diese gespräche fanden bewußt in den "stuben" statt (meistens in bauernstuben, hin und wieder in gasthaus-stuben, selten in amtsstuben!) und basieren auf dem modell eines agenda-21-prozesses. es ist uns gelungen, innerhalb von drei monaten 235 menschen in 15 projekt- und arbeitsgruppen zu aktivieren. einige projekte wurden bereits umgesetzt, zwei der arbeitsgruppen haben sich zu selbständigen vereinen weiterentwickelt. das projekt "nahversorgung in st. thomas" wurde von der wirtschaftskammer österreich mit dem innovationspreis 2006 ausgezeichnet.

 

das konzept zeichnet sich durch bürgernähe und hohe erfolgsc-chancen aus ... noch im selben jahr durfte ich "stubengespräche"  auch in der gemeinde dimbach durchführen (gemeinsam mit der regionalentwicklungsfirma perspectra).

naturpark-erweiterung

bereits 2003 wurde die erweiterung des damaligen „naturpark rechberg" um die gemeinden allerheiligen, bad zell und st. thomas am blasenstein vorbereitet. 2004 wurden die ersten offiziellen schritte gesetzt. dieser ausbau erfolgte nach dem absoluten grundsatz der freiwilligkeit, daher prägten informations- und diskussionsveranstaltungen mit land- und forstwirten, touristikern, naturschützern, behörden, ... etwa zwei jahre meiner tätigkeit als geschäftsführer des naturparks. im september 2005 konnte schließlich die erweiterung und gründung des neuen „naturpark mühlviertel" gefeiert werden.